Die richtige Popo-Creme

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Über Regenjacken wird viel diskutiert. Über Popocreme deutlich weniger. 
 Dabei kann sie auf längeren Touren mindestens genauso wichtig sein. 
 Wer mehrere Tage hintereinander im Sattel sitzt, merkt irgendwann recht 
 schnell, dass der beste Sattel und die beste Radhose nicht alles sind. 
 Manchmal braucht der Hintern einfach ein wenig Unterstützung. 
 Die perfekte Creme habe ich für mich allerdings noch nicht gefunden. 
 Deshalb wird bei mir munter getestet, verglichen und gewechselt. Mal 
 kommt einfaches Melkfett mit Ringelblume zum Einsatz, mal ein Gel zur 
 Verringerung von Reibung und manchmal auch eine der deutlich teureren 
 speziellen Popocremes für Radfahrer. 
 Jede hat ihre Vor- und Nachteile. Die eine pflegt besser, die andere 
 reduziert Reibung effektiver und wieder eine andere fühlt sich zunächst 
 vielversprechend an, verschwindet aber nach einigen Stunden irgendwo 
 zwischen Sattel und Radlerhose. 
 So ist über die Zeit eine kleine Sammlung entstanden, die je nach Tour 
 und Bedarf zum Einsatz kommt. Vielleicht finde ich irgendwann noch die 
 eine Creme, die alles perfekt vereint. Bis dahin gilt: Was funktioniert, 
 darf bleiben. Und was nicht funktioniert, wird gnadenlos aus dem 
 Kulturbeutel verbannt. 
 Die folgenden Erfahrungen sind deshalb keine wissenschaftlichen Tests, 
 sondern ehrliche Eindrücke aus vielen Stunden im Sattel – dort, wo 
 letztlich entschieden wird, ob eine Creme ihren Job macht oder eben 
 nicht.